Landingpage erstellen lassen: Kosten und Aufbau 2026
Simon Heistermann
Inhaber
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Eine schlechte Landingpage ist teurer als eine teure. Sie kostet nicht nur ihren eigenen Preis, sondern einen Teil jedes Werbebudgets, das anschließend darauf geleitet wird - und dieser Verlust taucht auf keiner Rechnung auf. Zwischen Anzeigenbudget und tatsächlichen Anfragen steht diese eine Seite, und die Kampagne ist dabei selten schuld. Hier sind die realistischen Kosten für 2026, worauf es inhaltlich ankommt, und wann sich die Investition auszahlt.
Kurz gesagt
Eine fokussierte, professionell konzipierte Landingpage kostet meist zwischen 800 € und 4.000 €, je nachdem ob ein spezialisierter Freelancer oder eine Agentur sie baut. Der eigentliche Hebel ist nicht der Preis, sondern die Conversion-Rate - sie entscheidet, wie viele Anfragen aus demselben Werbebudget entstehen.
Warum die Landingpage über den Werbeerfolg entscheidet
Eine Landingpage ist keine gewöhnliche Unterseite, sondern der einzige Ort, an dem Werbebudget in tatsächliche Anfragen umgewandelt wird. Zwischen einer schwach konzipierten und einer durchdacht aufgebauten Seite liegen in der Praxis oft mehrere Prozentpunkte Conversion-Rate - bei identischem Budget bedeutet das einen spürbaren Unterschied in der Zahl der Anfragen. Wer in Werbeanzeigen investiert, aber bei der Landingpage spart, optimiert am falschen Ende der Kette.
Das gilt besonders dann, wenn eine allgemeine Unterseite der bestehenden Website als Werbeziel dient statt einer eigens dafür gebauten Landingpage. Eine normale Unterseite hat eine Navigation, mehrere Themen und keinen einzigen klaren nächsten Schritt - genau das, was eine Anzeige mit einem spezifischen Versprechen braucht, um zu funktionieren. Wer eine Kampagne auf eine solche Seite lenkt, verschenkt einen Teil des Budgets an Besucher, die sich verlaufen, statt anzufragen.
Kosten 2026: Preisspannen im Überblick
Der Preis einer Landingpage variiert stark danach, wie viel Konzeptarbeit tatsächlich dahintersteckt:
| Umfang | Marktüblicher Rahmen | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| Reines Template | ca. 100 - 500 € | Kein Briefing, kaum Anpassung |
| Individuelle Landingpage | ca. 800 - 2.000 € | Briefing, eigenes Design, ein Ziel |
| Landingpage mit Testaufbau | ca. 2.000 - 3.000 € | A/B-Test-Struktur, Schema, Performance |
| Premium-Konzept mit Copywriting | ca. 3.000 - 6.000 € | Konzept, Text, Design und Nachjustierung |
Diese Werte sind ein Marktrahmen, keine Preisliste eines bestimmten Anbieters. Deutlich unter dieser Spanne fehlt fast immer die Konzeptarbeit, die eine Seite überhaupt erst zur Conversion-Maschine macht - übrig bleibt ein hübsches, aber beliebiges Layout. Deutlich darüber zahlen Sie oft Agentur-Overhead, ohne dass sich das im Ergebnis niederschlägt. Spezialisierte, schlanker aufgestellte Anbieter liefern im mittleren Bereich häufig Vergleichbares oder Besseres.
Was eine gute Landingpage enthalten muss
Unabhängig vom Budget sollten diese Elemente in jeder Landingpage stecken, die tatsächlich konvertieren soll:
- Ein klares Angebot, das im ersten Blick erkennbar ist, ohne zu scrollen
- Ein durchgängiger Weg zur Handlung: eine Kernbotschaft, Vertrauenssignale, dann die Handlungsaufforderung
- Keine Ablenkung durch Navigation zu anderen Seiten, die vom Ziel wegführt
- Erkennbare Vertrauenssignale wie Referenzen, Bewertungen oder konkrete Leistungsnachweise
- Eine kurze Ladezeit und eine saubere mobile Darstellung, da die meisten Besucher mobil kommen
- Ein technisches Fundament, das spätere A/B-Tests überhaupt erst möglich macht
Genauso wichtig wie diese technischen Punkte ist die Zielgruppenarbeit davor. Eine Landingpage, die niemanden konkret anspricht, weil vorab nicht geklärt wurde, wer sie eigentlich lesen soll, bleibt trotz sauberer Technik wirkungslos. Fragen Sie deshalb gezielt nach, ob vor dem Entwurf ein Briefing zu Zielgruppe und Angebot stattfindet.
Warnsignale bei zu günstigen Angeboten
Bestimmte Muster deuten fast immer auf eine Landingpage hin, die später enttäuscht. Ein sehr kurzer Erstellungszeitraum ohne vorheriges Briefing bedeutet meist, dass kein Konzept dahintersteckt, sondern nur ein Template befüllt wird. Fehlt die Frage nach Ihrer konkreten Zielgruppe, spricht die fertige Seite am Ende niemanden wirklich an. Eine generische Optik, die austauschbar wirkt, macht die Conversion-Rate zur Glückssache statt zum planbaren Ergebnis. Und wenn kein Anbieter nach dem Launch eine Auswertungs- oder Testphase vorschlägt, fehlt der Mechanismus, der eine mittelmäßige Seite über die Zeit besser macht.
Die Rechnung: wann sich die Investition auszahlt
Landingpages mit geringer Konzeptarbeit bewegen sich in der Praxis häufig im niedrigen einstelligen Prozentbereich bei der Conversion-Rate. Durchdacht konzipierte, fokussierte Seiten erreichen dagegen oft deutlich höhere Werte im mittleren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich - abhängig von Branche, Angebot und Traffic-Qualität. Diese Bandbreite ist eine grobe Markteinordnung, kein Versprechen für ein konkretes Projekt.
Die praktische Konsequenz: Selbst eine spürbar teurere, professionell konzipierte Landingpage amortisiert sich häufig schon über wenige zusätzliche Anfragen, weil sich die Differenz in der Conversion-Rate direkt auf jeden eingesetzten Werbe-Euro auswirkt. Wer diese Rechnung für das eigene Angebot aufstellt, braucht nur drei Zahlen: das monatliche Werbebudget, die aktuelle Conversion-Rate und den durchschnittlichen Wert einer gewonnenen Anfrage.
Diese Rechnung lohnt sich vor allem deshalb, weil sie unabhängig vom konkreten Anbieter funktioniert: Sie zeigt, ob eine Investition in eine bessere Landingpage sich für Ihr eigenes Geschäftsmodell trägt, bevor überhaupt ein Angebot eingeholt wird. Wer feststellt, dass schon eine kleine Verbesserung der Conversion-Rate mehrere zusätzliche Anfragen im Monat bedeutet, hat einen belastbaren Grund, in Konzeptarbeit statt in ein weiteres Template zu investieren.
Konkrete Maßnahmen für die nächsten 90 Tage
- Tag 1-30: Zielgruppe, Kernangebot und die eine gewünschte Handlung schriftlich festhalten, aktuelle Conversion-Rate messen
- Tag 31-60: Struktur und Text der Landingpage entwerfen, technisches Fundament und Tracking einrichten
- Tag 61-90: Seite live schalten, erste Kampagnendaten auswerten und gezielt nachjustieren
Fazit
Eine Landingpage ist kein Design-Projekt, sondern der Ort, an dem sich Werbebudget in Anfragen verwandelt oder eben nicht. Faire Preise liegen 2026 meist zwischen 800 € und 4.000 €, abhängig von Konzeptarbeit und Testaufbau. Wer deutlich weniger zahlt, kauft meist Layout ohne Strategie. Mehr zu unserem Ansatz für individuell entwickelte Seiten finden Sie im Artikel Was kostet eine Website? und auf der Preisseite. Planen Sie zusätzlich einen kompletten Relaunch, lesen Sie den Artikel zu Relaunch-Kosten. Für eine unverbindliche Einschätzung Ihrer nächsten Kampagne nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.
Sie planen eine Kampagne und brauchen eine Landingpage, die konvertiert?
Unverbindlich anfragenDas könnte Sie auch interessieren
Website steuerlich absetzen: Warum Abo und Einmalpreis unterschiedlich zählen
Eine beauftragte Website wird abgeschrieben, ein Website-Abo ist meist sofort abzugsfähig. Die steuerliche Mechanik hinter beiden Modellen, mit Quellen.
Webseite für Umzugsunternehmen: Der Termin steht schon fest
Wer umzieht, hat sich das Datum selten ausgesucht. Warum diese Website nach Datum und Volumen gebaut wird, nicht nach Vertrauen und Inspiration.
Webseite für Küchenstudios: Der Termin ist der Verkauf
Eine Einbauküche gehört zu den teuersten Anschaffungen im Haushalt. Warum die Webseite den Beratungstermin verkaufen muss, nicht die Küche selbst.
Website für Hausverwaltungen: Zertifikat, Wechsel und Portal
Eine Eigentümergemeinschaft sucht einen neuen Verwalter, ein Bestandskunde sucht ein Dokument. Warum § 26a WEG beides verändert und ein Portal keine Kür ist.
Webseite für Fensterbau und Rollläden: Die Förderfrage entscheidet zuerst
Ob ein Fenstertausch förderfähig ist, entscheidet den Auftrag vor dem ersten Angebot. Warum ein Konfigurator hier mehr leistet als ein Kontaktformular.
Webseite für Energieberater: Neutralität ist das Produkt
Ein Energieberater lebt von Unabhängigkeit, nicht vom Verkauf. Warum die Website genau das beweisen muss und wie der iSFP als Förderweg dabei hilft.
Häufige Fragen

Simon Heistermann
Inhaber
Heistermann Solutions ist das Webstudio von Simon Heistermann. Wir entwickeln individuelle Websites für kleine und mittlere Unternehmen, die online mehr erreichen wollen.
Jeder Artikel entsteht aus der täglichen Projektarbeit und wird vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.
- Borken, Münsterland
- simon@heistermann-solutions.de
Jetzt kostenlos sichern
Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein. Sie erhalten direkt einen Bestätigungslink - nach Klick darauf ist die Checkliste sofort verfügbar.
Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen
Kostenloses Erstgespräch