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Webdesign
6 Min. LesezeitVeröffentlicht am 09. September 2026

Was kostet eine Website? Ehrliche Zahlen für 2026

Simon Heistermann

Simon Heistermann

Inhaber

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Eine seriöse, professionell konzipierte Website kostet 2026 für kleine und mittlere Unternehmen grob zwischen 1.500 € und 12.000 €, abhängig von Umfang, Konzeptarbeit und technischem Fundament. Das ist eine unbequem breite Spanne, aber eine ehrliche: Dieselbe Anfrage bekommt am Markt regelmäßig Angebote, die um den Faktor fünf auseinanderliegen. Wichtiger als der Preis allein ist die Frage, ob die Seite in den nächsten zwölf Monaten tatsächlich Anfragen bringt.

Kurz gesagt

Der Preis einer Website sagt wenig über ihren Wert aus. Entscheidend ist, was im Angebot enthalten ist - und ob die Seite danach messbar mehr Anfragen bringt als vorher.

Preisspannen im Überblick: Was 2026 realistisch ist

Für den deutschsprachigen Mittelstand mit klarem Fokus auf Anfragen und Kundengewinnung haben sich am Markt grobe Orientierungswerte etabliert. Sie variieren je nach Region, Anbieter und Umfang deutlich, geben aber eine erste Einordnung.

LeistungMarktüblicher RahmenWorauf es ankommt
Landingpage (1 Seite)ca. 800 - 4.000 €Klares Ziel, ein Conversion-Pfad
Visitenkarten-Seite (3-5 Seiten)ca. 1.500 - 4.000 €Wenig Struktur, wenig Textarbeit
Unternehmenswebseite (5-15 Seiten)ca. 4.000 - 12.000 €Konzept, Struktur, Textarbeit
Relaunch einer bestehenden Seiteca. 3.000 - 12.000 €Migration, neues Konzept, SEO-Erhalt
Laufende Wartungca. 50 - 250 € / MonatUpdates, Backups, kleinere Änderungen

Diese Werte sind ein Marktrahmen, keine Preisliste eines bestimmten Anbieters, und schon gar nicht unser eigenes Angebot. Ein eigener Online-Shop mit Produktkatalog und Checkout folgt dabei einer anderen Logik und eigenen Preisspannen, die wir im Artikel Webdesign für Online-Shops 2026 einordnen. Liegt ein Angebot deutlich darunter, wird fast immer an Substanz gespart: Konzept, technisches SEO-Fundament oder Nutzerführung fehlen. Nach oben ist die Grenze weniger scharf, aber es gibt eine: Oberhalb dieser Spanne wächst vor allem der Anteil an Abstimmung, Projektsteuerung und Zwischenschleifen, nicht der Anteil an Substanz, die am Ende auf der Seite landet. Wer das nicht bezahlen will, muss es nicht - genau deshalb rechnen wir monatlich ab statt über ein Projektbudget.

Innerhalb dieser Spannen entscheiden vor allem drei Faktoren über den tatsächlichen Preis: die Anzahl und Komplexität der Unterseiten, der Umfang der Textarbeit und Konzeption, sowie zusätzliche Funktionen wie Buchungsstrecken, mehrsprachige Inhalte oder individuelle Formulare. Eine reine Visitenkarten-Seite mit drei Unterseiten liegt entsprechend am unteren Ende, eine Seite mit mehreren Leistungsseiten, Referenzen, mehrsprachigen Inhalten und einem durchdachten Anfrage-Funnel am oberen Ende der jeweiligen Spanne. Wer diese Faktoren vorab kennt, kann Angebote realistisch einordnen, statt nur auf die Endsumme zu schauen.

Was in einem fairen Angebot enthalten sein muss

Eine moderne Website ist mehr als ein hübsches Layout. Unabhängig vom Anbieter sollte jedes seriöse Angebot diese Punkte klar benennen:

  • Mobile-First-Umsetzung, da die Mehrheit der Besucher über das Smartphone kommt
  • Klare Handlungsaufforderungen und ein nachvollziehbarer Weg zur Anfrage
  • Technisches Fundament: schnelle Ladezeiten, sauberes HTML, valides Schema.org-Markup
  • DSGVO-konformes Kontaktformular und ein rechtssicheres Cookie-Setup
  • SSL-Verschlüsselung als Standard, nicht als Extra-Position
  • Ein schriftlicher Zeitplan mit klar benannten Revisionsrunden

Fehlt einer dieser Punkte im Angebot, ist die Seite zwar günstiger, aber nicht wirklich billiger. Die Lücken zeigen sich später als entgangene Anfragen oder als Nacharbeit, die zusätzlich kostet.

Genauso wichtig wie die technischen Punkte ist die inhaltliche Arbeit. Eine Website, die nur Layout und Technik liefert, aber keine klare Sprache für Ihre Zielgruppe findet, bleibt wirkungslos. Fragen Sie deshalb gezielt nach, wer die Texte schreibt, ob Ihre konkrete Zielgruppe und Ihre Kundenfragen vor dem Entwurf erhoben werden, und wie die Struktur der Seite auf eine klare Handlungsaufforderung pro Seite hinarbeitet. Wie Sie ein solches Projekt von der Beauftragung bis zum Livegang selbst in der Hand behalten, beschreiben wir im Artikel Webseite erstellen lassen.

Warnsignale bei auffällig günstigen Angeboten

Drei Muster deuten fast immer darauf hin, dass ein sehr niedriger Festpreis Probleme mit sich bringt. Erstens: keine Klärung von Zielgruppe und Zielen vor dem ersten Entwurf - ohne dieses Gespräch entsteht bestenfalls eine hübsche, aber beliebige Seite. Zweitens: ein generisches Template, bei dem nur Logo und ein paar Texte ausgetauscht werden, während Struktur und Wirkung überall identisch bleiben. Drittens: kein technisches Fundament für Suchmaschinen und KI-Suche - wer 2026 kein Schema.org-Markup und keine saubere technische Basis liefert, baut für die Vergangenheit.

Ein faires Angebot dagegen benennt konkret, wie viele Seiten und welche Inhalte enthalten sind, nennt einen realistischen Zeitplan und klärt Folgekosten wie Hosting und Wartung von Anfang an. Auch versteckte Folgekosten gehören auf den Tisch: Wer trägt spätere Anpassungen, was passiert bei einem Serverausfall, und wer ist verantwortlich, wenn ein Sicherheitsupdate ansteht? Ein seriöser Anbieter beantwortet diese Fragen vor Vertragsschluss, nicht erst danach.

Unser Modell: monatlich statt Projektpreis

Wir haben uns bewusst gegen den klassischen Einmalpreis entschieden. Unser Angebot liegt bei 349 € netto pro Monat, gebunden an eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, danach 49 € netto pro Monat für Hosting und Wartung. Darin enthalten sind die individuelle Entwicklung, laufende Text- und Bildänderungen sowie ein technisches SEO- und GEO-Grundfundament. Alle Details, Bausteine und Zusatzleistungen finden Sie transparent auf unserer Preisseite.

Der Grund für dieses Modell ist einfach: Eine hohe Einmalzahlung ist für viele kleine und mittlere Unternehmen ein finanzielles Risiko, gerade wenn unklar ist, wie schnell sich die Investition durch neue Anfragen amortisiert. Ein monatliches Modell verteilt dieses Risiko, deckt laufende Kosten wie Hosting und Sicherheitsupdates automatisch mit ab und sorgt dafür, dass die Website nach dem Launch nicht sich selbst überlassen bleibt, sondern kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Konkrete Maßnahmen für die nächsten 90 Tage

Wer eine neue Website plant oder eine bestehende überarbeiten will, sollte nicht mit dem Design beginnen, sondern mit einer klaren Struktur. Die folgenden drei Phasen haben sich in der Praxis bewährt, unabhängig davon, ob Sie das Projekt selbst steuern oder an einen Anbieter übergeben:

  • Tag 1-30: Zielgruppe, Angebot und wichtigste Kundenfragen schriftlich festhalten, mindestens drei Referenzangebote einholen und vergleichen
  • Tag 31-60: Konzept und Struktur festlegen, Texte für die wichtigsten Seiten entwerfen, technisches Fundament (Schema.org, Ladezeit, Mobile) definieren
  • Tag 61-90: Seite live schalten, Core Web Vitals und Formularfunktion prüfen, erste Anfragen auswerten und nachschärfen

Fazit

Eine faire, professionell umgesetzte Website kostet 2026 im genannten Marktrahmen zwischen rund 1.500 € und 12.000 €, je nach Umfang. Wer deutlich weniger zahlt, spart meist an Substanz. Wer deutlich mehr zahlt, kauft vor allem mehr Projektsteuerung, selten mehr Substanz. Die einzige Zahl, die am Ende zählt, steht deshalb nicht im Angebot, sondern zwölf Monate später im Anfrageeingang.

Mehr zu unserem monatlichen Modell finden Sie auf der Preisseite, mehr zu unserer Arbeitsweise auf der Über-uns-Seite. Wer über Sichtbarkeit in Google hinausdenken will, findet im Artikel zu SEO-Kosten und im Artikel zu GEO statt SEO die nächsten Schritte. Für eine unverbindliche Einschätzung Ihrer Website nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

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