Ein Feed scrollt weiter. Eine Website bleibt stehen.
Social Media Managerin für nachhaltigen Tourismus, bis zum Frühjahr 2026 ohne eigene Website und nur über LinkedIn sichtbar. Seit dem Launch kommen dreimal so viele Anfragen wie vorher.
- 3×
- so viele Anfragen wie vor dem Launch
- Alle Anfragen über sämtliche Wege seit dem Launch der Website im Frühjahr 2026, verglichen mit der Zeit davor, als Kunden nur über LinkedIn kamen. Angabe der Kundin.
Ausgangslage
Alissa Julie Schulze betreut Social-Media-Kanäle für Betriebe im nachhaltigen Tourismus, von Touranbietern bis zur Gastronomie, und übernimmt dabei alles von der Strategie über Reels bis zum Community-Management. Kunden hat sie bis zum Frühjahr 2026 ausschließlich über LinkedIn gewonnen. Eine eigene Website gab es nicht.
Das Problem daran ist kein handwerkliches, sondern ein strukturelles. Ein LinkedIn-Beitrag bekommt seine Aufmerksamkeit in den ersten Tagen, danach verschwindet er im Feed. Wer von ihr gehört hatte und prüfen wollte, ob sie zum eigenen Betrieb passt, fand keine sortierte Übersicht über Leistungen, Arbeitsproben und Ergebnisse, sondern ein Profil, durch das man sich zurückscrollen musste. Für jemanden, dessen Beruf es ist, Marken sichtbar zu machen, ist das eine unbequeme Lücke.
Was wir gebaut haben
Eine englischsprachige Seite, weil ihre Kunden weltweit sitzen und nicht in Deutschland. Sie beginnt nicht mit Alissa, sondern mit dem Problem ihrer Zielgruppe: Tourismus verändert sich, und viele Social-Media-Auftritte halten nicht Schritt. Erst danach kommen die Leistungen, in drei Blöcke sortiert: Strategie, Content sowie Management und Auswertung.
Den meisten Platz bekommt der Beleg. Eine Fallstudie mit einem echten Kunden, der Finca Curubanda, zeigt, was sie dort übernommen hat, von der Zielgruppen- und Wettbewerbsanalyse bis zu Reels und Captions auf Englisch und Spanisch. Daneben lassen sich Reels aus ihrer Arbeit direkt ansehen. Ein LinkedIn-Profil kann auf Arbeitsproben verlinken, eine eigene Seite kann sie zeigen.
Danach folgen ein Abschnitt über sie selbst, der Ablauf einer Zusammenarbeit in drei Schritten und eine eigene Kontaktseite. Das Formular dort fragt neben Name und E-Mail nach Betrieb und Website. So weiß sie vor der ersten Antwort, mit wem sie es zu tun hat.
Warum das hier trägt
Ein Social-Media-Kanal und eine Website machen unterschiedliche Arbeit. Der Kanal erzeugt Aufmerksamkeit, die Website hält sie fest. Ohne Website endet jeder Beitrag in einem Profil, das nach Aktualität sortiert ist statt nach Überzeugungskraft. Mit Website gibt es einen Ort, an den jeder Beitrag verweisen kann und an dem die stärkste Arbeit oben steht, egal wann sie entstanden ist.
Das gilt für jede Dienstleistung, die sich schwer beschreiben und leicht zeigen lässt. Wer vor allem über Empfehlungen oder soziale Netzwerke gefunden wird, braucht keine große Website, aber eine, auf der die Arbeit sortiert und dauerhaft zu sehen ist.
Was die Zahl zeigt und was nicht
Seit dem Launch kommen dreimal so viele Anfragen wie vorher. Gezählt sind alle Anfragen, nicht nur die über das Kontaktformular. Die Zahl trennt also nicht, welcher Anteil direkt über die Website kam und welcher weiterhin über LinkedIn.
Ein Beweis, dass die Website allein es war, ist sie deshalb nicht. Sie passt aber zu dem, was vorher fehlte: ein Ort, an dem sich Interessenten ein Bild machen können, bevor sie schreiben.
Simon ist ein außergewöhnlich zuverlässiger und engagierter junger Unternehmer, der alle seine Projekte mit echter Leidenschaft, Struktur und absoluter Professionalität angeht. Mit ihm kann man sich sicher sein, dass jedes Detail durchdacht ist und nichts dem Zufall überlassen wird. Besonders beeindruckend ist seine klare Art zu denken und zu handeln.
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